Mendoza - Der Freitag

Freitag Mittag ging es dann endlich los. Gegen 12h haben wir uns am ZOB getroffen. Ise trudelte etwa 10 Min. vor Abfahrt ein, weil sie noch unbedingt ihre Arbeit beim Praktikum beenden wollte... Ich war positiv vom Minibus überrascht, denn es war ein Sprinter und kein Schrottbus mit halbhohen Sitzen! Der Fahrer fuhr auch ganz passabel. Alles kein Problem! Da hat Justin mal wieder umsonst Streß gemacht. Zitat: "Was?! Mit einem Minibus? Die stürzen immer ab!"
Jedenfalls hatten wir viel zuviel zum Essen mitgebracht und auf einmal war die Grenze schon in Sicht. Da man kein frisches Obst, Fleisch und noch so andere Sachen mit über die Grenze nehmen darf, haben wir die ganze Fahrt über eigentlich nur versucht unser Proviant aufzuessen... War etwas viel. Wir hätten uns aber gar nicht so anstrengen müssen, denn die Taschen wurden nur einmal aufgemacht, ein kurzer Blick wurde reingeworfen und das wars!
Nach ca. 6h kamen wir dann in Mendoza an. Der erste Eindruck: "Man ist das warm hier!" (Wir mussten uns erstmal aus unseren Pullovern schälen.) und "Der Smog ist ja schrecklich!".
Auf dem Weg zum gebuchten Hostel sind wir gegen Abend über die Einkaufsstrasse und die belebte Plaza Independencia gelaufen. Die Stadt war mir echt sympathisch. Viele Bäume, sauber, hatte echt Urlaubsflair- die warme Luft hat das noch verstärkt.
Im Hostel angekommen, waren wir allerdings erst enttäuscht. Statt dem versprochenen 3-Bett-Zimmer mit eigenem Bad gab es nur ein 6-Bett-Zimmer mit einem Bad für 12 Leute! Sehr schön! Tja, anscheinend ist das ein Fehler des Internetportals gewesen. Wir sind dann aber doch dageblieben und haben uns gleich aufgemacht die Stadt zu erkunden. Wir haben Pasta bei einem Italiener gegessen und dazu kühles Bier getrunken. Lecker! Danach sind wir dann noch in eine Cocktail-Kneipe gegangen und gegen 2.30h lagen wir im Bett.

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