Nationalpark La Campana
Am Samstag ging es dann zum Nationalpark. An dem Tag hatten wir es nur mit netten Menschen zu tun. Der Busfahrer half uns unsere Tickets umzutauschen, weil der Verkäufer uns die falschen verkauft hat und dadurch haben wir jeder etwa 1000 Pesos wiederbekommen. Im Bus selbst hatte ein Mann mitbekommen, dass wir in den Park wollten und gab uns eine Beschreibung, wie wir dahinkommen. Im Dorf vor dem Park waren auch alle hilfsbereit. Der Fahrer des Minibusses hatte uns vor einem Jeep mit Leuten abgesetzt, weil er wusste, dass die Richtung Park fuhren. Und als wir fragten, ob die uns wohl mitnehmen würden, sind die wie selbstverständlich aufgerückt und haben uns in der Nähe abgesetzt. Danach hat uns ein Pärchen (Schweizer und Peruanerin) angeboten bis zum Park mitzufahren. Hatte alles super geklappt.
Der Park selbst war superschön. Wie in einer Oase. Nur die Dinosaurier fehlten. Es gab viele Palmen, Kakteen und wir haben usn dann für eine Route von 6km zu einem Wasserfall entschieden. Das war auch eine sehr gute Wahl, denn oben angekommen, hatte man einen Super-Blick über das ganze Tal und man konnte sich in dem kleinen Bach abkühlen.
Ein anderes Pärchen, dass wir auf dem Weg getroffen haben, hat uns gezeigt, dass man die Kokosnüsse der chilenischen Palme auch essen kann. Sie sind allerdings sehr klein, waren aber totzdem lecker. Feigen gab es auch.
Richtige Ostereier gab es für mich zu Ostern nicht, aber dafür hat Ise einfach mal einen Bonbon fallen lassen und meinte: "Du musst suchen! Das ist ein Osterei!" Hatte ich gar nicht mitbekommen, waere beinahe darübergelaufen...
Eine lustige Sache gab es noch: Als Ise auf der Suche nach weiteren Kokosnüssen war, wartete ich und ich blickte dabei über die Hügel mit den Palmen. Auf einmal gab es ein "Muh-Konzert" und die Kühe kommunizierten miteinander. Das passte überhaupt nicht in die Szenerie... Ich hätte da echt alles erwartet: Schlangen, Elefanten, Giraffen- aber doch keine KUH!
Auf dem Rückweg hat uns das Kokosnuss-Paar mitgenommen. Die haben auch noch einen Zwischen-Stop bei einem kleinen Obst- und Gemüseladen gemacht, so dass wir noch ein wenig leckere Sachen kaufen konnten. Danach haben wir uns einfach an die Autobahn gestellt und einen Bus angehalten, der uns mit nach Santiago genommen hat.
Das war ein schöner Tag.

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