Endlich angekommen
Als Erstes: ihr muesst euch nicht wundern, dass ich kein s-zett und nur ue schreibe: es gibt hier natuerlich keine deutschen Tastaturen.
So, nun bin ich da. Man ist das heiss hier. 33 Grad. Die Reise war sehr anstrengend. In HH hatte der relativ kleine Flieger doch Probleme gegen den Sturm zu lenken. Und dann gab es nur laeppische Craecker. Air France ist nicht zu empfehlen. Unfreundliche Stewardessen, die sich nicht mal bemuehen Deutsch zu verstehen. Und deren Englisch (auch von den Piloten- ich wusste nie, was die mir da erzaehlen wollten) laesst auch zu wuenschen uebrig. In Paris wollten sie mich auch nicht zum Relaxen in ihre Lounge lassen- Frechheit, nur weil ich nicht Business-Class war!! ;)
Und der 13h-Flug war auch nicht zu verachten. Ein Glueck sass ich am Gang. Richtig schlafen konnte ich aber trotzdem nicht aufgrund der Enge- wie eine Oelsardine. Und mitten in der Nacht bin ich dann aufgewacht und hatte einen trockenen Mund- das kam von der Luft da oben in 10.000 m Hoehe. Was noch bloed war: es lief noch nicht mal der Film "Walk the Line"- den haette ich ja zu gern gesehen.
Aber ganz so schlimm ist es auch nicht gewesen. Hat ja alles gut geklappt. In Buenos Aires war es gegen 9h noch gar nicht so warm und bedeckt- da war ich doch enttaeuscht. Aber hier ist es echt der Hammer!
Bin gerade zu meiner Sprachschule gelaufen, das Internet und Skype kann ich hier umsonst nutzen.
Lidia und Pedro sind auch echt nett- ist ein aelteres Ehepaar. Die wohnen in einem Hochhaus in einer Mini-Wohnung. Unten gibt es sogar eine Security. Als ich ankam meinten sie, ob ich aus Holland kaeme... So blond bin ich ja nun auch nicht...
Insgesamt sind alle ganz nett und aufgeschlossen. Ich bin ja mit dem Transvip-Service zu meiner Familie gefahren worden. Und da hab ich schon Leonardo (ca. 35) kennen gelernt. Er hat mir einen Zettel in die Hand gedrueckt und meinte: Wenn ich mal Hilfe brauche, kann ich ihn anrufen. Das ist doch nett.
Ich der Sprachschule hab ich gerade eine Deutsche kennen gelernt. Mit ihr (Janine, Studentin, macht bis Mai ein Praktikum in Santiago) gehe ich morgen Mittag was Essen. Das klappt ja wie am Schnuerchen. Gleich gehe ich zur Bank und werde erstmal einkaufen (Wasser, Obst etc.)
Der erste Eindruck von der Stadt: heiss, laut, viel Verkehr, unsichere Stromleitungen (das sieht aus- man hat Angst darunter zu laufen). Tja, und als Frau wird einem staendig hinterhergepfiffen. Bin gerade mal den Weg zur Sprachschule gelaufen- das ist schon echt gewoehungsbeduerftig.
Tja, mal sehen, was es morgen so zu berichten gibt. Ich geh nun einkaufen.

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